Der Hexenwald – Geheimnisvolle Botschaften, Teil 1

Der Hexenwald – Geheimnisvolle Botschaften, Teil 1

Der Hexenwald – Geheimnisvolle Botschaften

Wenn ihr für die Begegnung mit den bösen Mächten im Hexenwald gerüstet sein wollt, solltet ihr zunächst mehr über die Hauptakteure in diesem aufkeimenden Konflikt in Erfahrung bringen. Zu eurem Glück haben die entsprechenden Informationen auf geheimnisvolle Weise den Weg zu euch gefunden …

Die Quelle der folgenden Schriftstücke ist ein Rätsel. Auch ist ungewiss, ob ihr den darin enthaltenen Informationen Glauben schenken könnt. Immerhin geistern in diesen dunklen Zeiten nicht nur Spukgestalten, sondern auch allerhand Gerüchte herum.

Allerdings könnte selbst der kleinste Hinweis, mit wem ihr es zu tun bekommt, den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Lest weiter, mutige Monsterjäger.

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Hagatha die Hexe

Beruf: Die Hexe im Hexenwald
Hobbys: Häkeln, Brauen, Diskussionen über die Herkunft des Wortes „Schamane“

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Wir wissen nur wenig über Hagathas wahre Natur. Ist sie tatsächlich die Quelle des Fluches, wie gemunkelt wird? Oder ist sie lediglich ein weiteres seiner Opfer? Ist sie die Überlebende einer großen Schlacht, die sich tief in den Wald hineinschleppte und der dunklen Magie dort anheimfiel? Eine böse Manifestation, geboren aus der Wut des Waldes auf seine Eindringlinge und Plünderer? Eine außergewöhnlich begabte Schamanin, deren Ehrgeiz und Wunsch nach Rache sie aller guten Geister beraubte?

Irgendwo inmitten eines feuchten und lebensfeindlichen Sumpfes im Herzen des Waldes erwartet sie euch. Wenn sie spricht, lauscht jede heimtückische Kreatur im Wald ihrer Stimme. Wenn sie atmet, wabern Schwaden glühenden Dunstes durch das Gewirr der Äste und ruhelose Geister erwachen aus zeitlosem Schlummer. Wenn sie tobt, entwurzeln sich knorrige Bäume mit borkigen Grimassen und ganze Berghänge erheben sich und poltern durch die Nacht. Wenn sie träumt, werden die Bewohner von Gilneas von immer wiederkehrenden Albträumen einer großen Schlange heimgesucht, die den Mond zu verschlingen droht. Ist sie verzweifelt, so streift der abscheuliche und groteske Grauselhurz umher.

Sie ist furchterregend, doch ist sie weder eine seelenlose Naturgewalt, noch allmächtig. Sie verfügt über einen klaren Verstand, ist listig und schmiedet ihre ganz eigenen Pläne.

Wir wissen nicht, weshalb sie diese Stadt und ihre Bewohner so hasst, oder ob sie das überhaupt tut – Gilneas könnte für sie nur ein Hindernis auf dem Weg zu einem übergeordneten Ziel darstellen. Was auch immer Hagathas tatsächliche Beweggründe sein mögen, der Fluch umschließt die Stadt bereits mit seinen schattenhaften Klauen. Sie wird nicht aufhören, bis Gilneas dem Hexenwald anheimgefallen ist.

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König Genn Graumähne

Beruf: König von Gilneas
Hobbys: Ehemals: Hochmut, schlechte Außenpolitik, Rache (gegen Sylvanas, die Bansheekönigin). Heute: Herrschen, Vater sein, Cocktails mixen.

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Wir würden es nicht wagen, dem König zu nahe zu treten, doch wissen wir Folgendes:

Genn Graumähne ist der König von Gilneas (dem Land und der Stadt). Seine Überheblichkeit, Sturheit und Selbstüberschätzung isolierte Gilneas einst von den anderen Reichen, was es letztendlich an den Rand des Untergangs getrieben hat. Hätte er aus diesen Tagen nicht gelernt, ein besserer Herrscher zu sein, könnte die Stadt bereits verloren sein.

Seitdem der Fluch den Wald befiel, hat er unermüdlich zum Wohle seiner Stadt an einer Lösung gearbeitet. Oft ist er Nacht um Nacht bis in die frühen Morgenstunden im Licht der Gaslampen mit seinen Studien beschäftigt. Die stete Flut von Berichten aus der Stadt lassen ihn nicht zur Ruhe kommen: Vermisstenfälle im Wald, grauenerregende Gestalten mit glühenden Augen, die in den Straßen der Stadt umherstreifen, und eine endlose Ansammlung noch viel seltsamerer und beunruhigender Phänomene. Gerüchten zufolge sollen mehr und mehr Bürger den Schreckensweissagungen des sogenannten „Krähenfuß“-Kultes Gehör schenken, der in düsteren Hinterzimmern und Kellern operiert.

Die sonst so unerschrockenen Bewohner von Gilneas sind von Furcht, Misstrauen und Aberglauben erfüllt. König Graumähne jedoch besitzt einen eisernen Willen und erwartet diesen auch von seinen Untertanen. So greift er hart durch und fordert absolute Disziplin und Treue ein. Mit der Untersuchung des Kultes hat er einen seiner erfolgreichsten Verbrecherjäger betraut, einen Mann namens Shaw. Doch das ist noch nicht alles: Der Worgenkönig rekrutiert derzeit die besten Monsterjäger in Gilneas für einen Vorstoß in den Wald.

Von Raffinesse hält er nicht viel: Er geht das Problem lieber direkt an der Wurzel an.

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Prinzessin Tess Graumähne

Beruf: Prinzessin, Thronerbin von Gilneas
Hobbys: Spionage, Tee, Meuchelmord, Backen, Messer, die Innenausstattung von Abwasserkanälen, Geheimbünde

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Prinzessin Tess Graumähne ist die Thronerbin von Gilneas und allem Anschein nach eine Frau voller außergewöhnlicher Talente und enormer Scharfsinnigkeit. Tess vereint den eisernen Willen ihres Vaters mit einer Raffiniertheit und Geschicklichkeit, die ihm immer fehlte. Sie ist bekannt dafür, die besten Tricks ihrer Gegner gegen sie zu verwenden und würde sicherlich eine mächtige Königin abgeben. Allerdings zeigt sie nur wenig Interesse an Staatsangelegenheiten. Stattdessen verbringt sie ungewöhnlich viel Zeit mit Dieben, Schurken und Schuften niederer Herkunft.

In letzter Zeit ist ihr Verhalten äußerst besorgniserregend gewesen. Die Prinzessin wurde dabei beobachtet, wie sie an den verlassenen, felsigen Küsten von Gilneas herumgeistert. Im übertragenen Sinne natürlich, da sie ja nicht tot ist … noch nicht. Wenn der Nebel vom Meer über den Strand heraufzieht, empfängt sie unheimliche Besucher: Gespenstische Bukaniere aus den Tiefen, deren ruhelose Geister aus der eisgrauen Brandung emporsteigen. Selbst diejenigen, die wissen, dass die Prinzessin sich zu helfen weiß, fürchten während dieser nächtlichen Treffen um ihre Sicherheit. Diese Geister scheinen jede Nacht weniger geisterhaft, sondern mehr und mehr aus Fleisch und Blut gemacht zu sein.

Was auch immer dort vor sich geht: Womöglich wird sie ihr Vorhaben bald aufgeben müssen. Die Jäger, die den Hexenwald betreten, können ihre Fähigkeiten gut gebrauchen.

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Prinz Liam Graumähne

Beruf: Ehemaliger Prinz von Gilneas. Freundlicher Geist
Hobbys: Aus dem Jenseits heraus gute Taten vollbringen

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Prinz Liam war seinem Vater und Volk gegenüber stets ergeben, bis er bei der Verteidigung von Gilneas fiel. Das war vor langer Zeit – lange vor dem Fluch. Doch in letzter Zeit wurde der Geist des Prinzen vermehrt gesehen. Gerüchten der Landbevölkerung zufolge erscheint Liams Geist den Menschen in großer Gefahr und befähigt sie zu außergewöhnlichen und unglaublichen Taten.

Vielleicht bereut es der Prinz, sein Volk bereits einmal im Stich gelassen zu haben. Der Wunsch nach Wiedergutmachung könnte ihn an die Welt der Sterblichen fesseln. Oder es ist der Fluch, der ihm seine ewige Ruhe verwehrt. Wie dem auch sei, Prinz Liam dient Gilneas auch weiterhin.

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Gräfin Aschenglut

Beruf: PGräfin, unbekannt
Hobbys: Rätselhaft sein, Magie, gefährliche Freunde gewinnen

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Die Gräfin ist ein Rätsel. Niemand in Gilneas scheint vor dem Fluch des Hexenwaldes je von ihrem Adelsgeschlecht gehört zu haben. Doch auf einmal findet sich in den Aufzeichnungen ein Familienstammbaum der Aschengluts, der bis in die Tage vor der Allianz zurückreicht und in einer Handschrift verfasst wurde, die keinem der königlichen Schreiber bekannt ist. Sie hat sich in einem alten Herrenhaus niedergelassen, dass schon vor der ersten Schlacht um Gilneas aufgegeben wurde. Doch während einige munkeln, man könne Stimmen aus dem alten Gemäuer vernehmen, scheint nur sie darin ein- und auszugehen. Den Gerüchten zufolge stellt sie Nachforschungen über den Fluch an. Außerdem soll sie Bürger befragen, die behaupten, Drachen im Wald gesehen zu haben.

Ist sie wirklich der Spross einer vergessenen Adelsfamilie, die in Zeiten großer Not in die Heimat zurückgekehrt ist? Oder etwas weitaus Gefährlicheres?

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